Das sind wir, die sieben Oppens:

Marko und Franzi

Marko

Reisefreudiger Radfahrer und ideenreicher Queerdenker, IT-Spezialist, Finanzexperte und endlich Zeit habender Papa von fünf Jungs.

Franzi

“Diese Reise ist für mich das verbindende Puzzleteil unserer Familiengeschichte. Ich hab oft gedacht, dass sich unser Weg nicht rund anfühlt, wir irgendwie feststecken zwischen der Idee, wie wir als Paar miteinander sein und unsere Kinder beim Großwerden begleiten möchten und dem Weg, der uns in Stuttgart vorgezeichnet war. Das zu Durchbrechen und dabei die Welt zu entdecken ist ein unglaubliches Geschenk für mich.”

Livius, geb. 2006

Hartnäckiger Vorkämpfer und Wegbereiter unter dessen harter Schale ein weicher Kern verborgen liegt. Livius geht geradlinig seinen Weg und wir versuchen, diesen auszupolstern wo es geht und wann immer es uns gelingt (es klappt nicht immer). Ihn wird diese Reise nicht nur um die Welt sondern auch aus der Kindheit führen. Ein spannender und bisweilen schon anstrengender Prozess.

“Auf Sydney freue ich mich sehr. Mit Silas und Ayla in der Black Rock Bouldering Gym in Phoenix zu bouldern war besonders toll. Das würde ich jetzt gern in jeder großen Stadt machen.”

Valentin, geb. 2008

Angehender Ingenieur, feinfühlige Sportskanone mit riesiger Geduld und unerschöpflicher Liebe zu allen Kreaturen. Auch bei ihm klopfen die Hormone gelegentlich schon an die Tür.

“Ich freue mich auch besonders auf Australien. Darüber hab ich von Mama und Papa schon viel gehört, vor allem möchte ich gern Kängurus sehen.
Bisher hat mir alles gut gefallen. Mit dem Lied ‘San Francisco’ über die Golden Gate Bridge zu fahren war toll.”

Loris, geb. 2010

Fröhlicher Querdenker mit ausgeprägter Sammlerleidenschaft und endloser Fantasie. Loris denkt um jede Ecke, gern auch um mehrere gleichzeitig und ertappt mich immer dabei, wenn ich mal wieder nicht richtig zuhöre. Er lässt sich gern die Dinge auf der Zunge zergehen, was besonders beim Essen dazu führt, dass er stets aufpassen muss, genug zu bekommen. Wenn ihr mich fragt: Philosoph oder Koch, oder beides.

Zur Weltreise sagt er: “Für mich war die schönste Stadt bisher Las Vegas. Da haben wir Paris, New York, Venedig und Luxor auf einmal gesehen. Auf die exotischen Früchte freue ich mich schon sehr, besonders gern mag ich Ananas, Mango und Granatäpfel.”

Florentin, geb. 2011

Unsere energiegeladene Wundertüte trägt von jedem seiner großen Brüder etwas in sich – Livis Geradlinigkeit, Valentins Sportlergeist und viel Fantasie, am liebsten MIT Loris. Mit Charme und Witz vermag Flo jeden um den Finger zu wickeln, wenn, ja wenn er sich nicht grad ungerecht behandelt fühlt (was mit acht Jahren und drei großen Brüdern leider oft vorkommt). In ihm ist das Gefühl IMMER zu kurz zu kommen am tiefsten verwurzelt 😉

Zur Weltreise sagt er: “Ich freue mich besonders auf alle Tiere – überall.”

Bennett, geb. 2016

Bennett ist das jüngste Mitglied unserer Gemeinschaft und kommt in den unglaublichen Genuss, seine vier großen Brüder den ganzen Tag um sich zu haben (uns natürlich auch, aber ich glaube, Brüder sind besonderer 😉). Das größte für ihn ist, wenn er erfolgreich einen der Jungs mit ausgestreckter Hand auffordert, mit ihm zum Spielplatz oder ans Meer zu gehen. Dann hüpft er vor Glück und der Auserwählte kann nicht anders, als es ihm gleich zu tun.

Bennett hat ein zartes Wesen und liebt zum Ausgleich alle großen und lauten Fahr- und Flugzeuge. Unsere Reise wird für ihn wohl vor allem eins sein: eine verbindende, prägende und intensive Familienzeit.

2 Kommentare

  1. Liebe Franzi ,
    Judith hat mir bei Gabys 59. Geburtstag, der kürzlich stattfand, von eurer Weltreise erzählt und gestern fand ich Zeit, euren Blog über El Salvador zu lesen: wow, Respekt vor diesem großen Wurf, zu siebt um die Welt zu reisen! Aus der Ferne stell ich mir vor, dass ihr ganz viel Neues erfahrt, und es gleichzeitig auch viel Kraft kostet, sowas zu stemmen, ist das so? Oder hält sich die Energie, die reinkommt gut die Waage mit dem, was es euch kostet?
    Grüße Marko herzlich von mir, wahrscheinlich habt ihr nicht die Zeit, jedem zu antworten. Auf jeden Fall bin ich jetzt virtuell im Boot bei euch 😉
    Herzliche Grüße
    Uta

    1. Liebe Uta,
      herzlichen Dank.
      Vorhin waren wir unten am Meer baden und da im 28 Grad warmen Wasser gingen mir deine Fragen durch den Kopf. Bis mich dann der Stich eines Stachelrochens aus meinen Gedanken riss. Das gehört so zu den größeren Widrigkeiten einer solchen Reise.
      Natürlich ist eine so lange Reise etwas anderes als ein dreiwöchiger Pauschalurlaub. Der Stressfaktor hängt aber erhebich vom Reisetempo ab. Im ersten halben Jahr hatten wir gewisse zeitliche Rahmenbedingungen einerseits durch das Wetter (immer den Winter im Rücken) und andererseits auch z.B. durch die 90 Tage Aufenthaltsbeschränkung in den USA.
      Seitdem sind wir deutlich langsamer geworden und aktuell ist es sogar so, dass uns das Wetter eher weiter verlangsamt. Wir wollen ja von Panama nach Südafrika und dort ist aktuell Winter. Jeder Tag, den wir später dort ankommen, bringt uns ein Stück weiter in den Frühling hinein.
      Also, um zu deiner Frage zurück zu kommen, verglichen mit einer 50+-Stunden-Arbeitswoche plus Mitgliedschaft in einem Schulverein: Wenn man hier nicht auftanken kann, wo dann?
      Herzliche Grüße
      Marko

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